Junghans

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Junghans - Deutsche Uhren aus dem Schwarzwald

Nicht nur der Osten der Republik kann auf eine lange Tradition des Uhrenbau zurückblicken, auch im Schwarzwald werden schon seit langer Zeit Uhren gebaut.
Der Schwarzwald ist die Heimat der Uhrenmarke Junghans, deren bewegte Geschichte ihresgleichen sucht.
Gründungsjahr der Marke ist 1867 und beginnt als Zulieferer von Uhrenbestandteilen. Doch die Brüder Erhard und Xaver Junghans haben höhere Ziele und fangen alsbald an auch eigene Uhren zu bauen.
Die Geschäfte liefen gut und die Firma konnte rasch wachsen. Industrielle Fertigungstechniken begünstigten den schnellen Aufstieg der Marke. Dies alles erreichte seinen Zenith im Jahr 1903. Zu diesem Zeitpunkt ist Junghans die größte Uhrenfabrik der Welt.

Dies erforderte auch neue Produktionsstätte. Junghans realisierte diese an einem Hang im Schramberger Tal in Form eines revolutionären Terassenbaus. Die Bauform stellte sicher, dass jedem Uhrmacher beim arbeiten Tageslicht zur Verfügung stand. Eine für damalige Zeit revolutionäre und Mitarbeiter freundliche Lösung.

1928 fertigte der deutsche Hersteller dann die ersten Armbanduhren. Zunächst kaufte man die Uhrwerke noch zu, entwickelte aber schnell auch für diese neue Art der Zeitmesser eigene Uhrwerke, die auch heute noch größten Respekt und Wertschätzung genießen.

Um 1950 herum war Junghans der größte deutsche Produzent von Armbanduhren mit Chronometerzertifikat. Dies machte die Marke auch für andere Firmen interessant was dazu führte, dass die Familie Junghans 1956 bei einer feindlichen Übernahme durch die Diehlgruppe entmachtet wurde.

Die 70er Jahre brachten für fast alle Uhrenmarken schwierige Zeiten mit sich. Doch Junghans meisterte den Übergang ins Zeitalter der Quarzuhren verhältnismäßig gut, indem die Marke in die Entwicklung von funkgesteuerten Uhren investierte.
1986 kam als Resultat die erste Tischuhr mit Funksteuererung auf den Markt. 2004 folgte die erste Funk-Armbanduhr. Auch heute noch ist Junghans in diesem Bereich mit seinen Funk- und Funk-Solar Armbanduhren führend.

Inzwischen war die Firma an die Egana Goldpfeilgruppe verkauft worden. Diese geriet 2008 in finanzielle Schwierigkeiten und musste Insolvenz anmelden. Auch Junghans gehörte zur Insolvenzmasse, hatte aber Glück im Unglück.

Der Schramberger Unternehmer Hans-Jochem Steim und sein Sohn kauften die Marke aus der Insolvenzmasse heraus.

Ziel der beiden Unternehmer war es wieder am Standort Schramberg Uhren zu bauen.
Unter der Leitung von Geschäftsführer Matthias Stotz entwickelte sich die Marke binnen kürzester Zeit wieder positiv.
Eine konservative Sortimentspolitik, die einerseits die Kompetenz aufseiten der Funkuhren-Technologie fortentwickelt und andererseits den Mechanik-Sektor kontinuierlich stärkt, findet hohe Akzeptanz bei Kunden und Fachhandel. 
Bekannte Modelle wie die berühmten Bauhaus-Modelle im max bill Design und moderne Uhren, wie das funkgesteuerte Stahl-Keramik Modell Spektrum sind die Aushängeschilder der Marke.